1. Verstehe die Arten von Duplikaten
Bytegleiche Dateien enthalten exakt dieselben Dateidaten. Eine umbenannte Kopie kann bytegleich bleiben, ein neu kodierter Export normalerweise nicht. Ein visuelles Duplikat stimmt im vollständigen Bildinhalt überein, auch wenn sich die Dateidaten unterscheiden.
Ein kurzer Ausschnitt innerhalb eines längeren Videos ist eine Abschnittsübereinstimmung und kein Duplikat der gesamten Datei. Ein gemeinsamer Vorspann oder eine einzelne Szene reicht ebenfalls nicht aus. MediaDNA Library trennt diese Beziehungen, damit du die passende Art von Ergebnis prüfen kannst.
2. Bereite die zu vergleichenden Ordner vor
Verbinde die betreffenden lokalen oder externen Laufwerke beziehungsweise eingebundenen NAS-Ordner. Füge die Ordner zu MediaDNA Library hinzu und warte auf den Abschluss der Indexierung. Die Originale bleiben an ihrem Speicherort; der Index erstellt keine Sicherung.
Prüfe den Fortschritt und Lesefehler unter Aktivität, anschließend Pfade und Verfügbarkeit unter Alle Dateien. Für einen Vergleich zwischen Arbeitsbestand und Sicherung müssen beide Ordner enthalten sein. Fehlende oder nicht indexierte Dateien sind von der Prüfung nicht abgedeckt.
3. Prüfe vollständige Übereinstimmungen
Öffne nach der Indexierung Doppelte Dateien. Prüfe jede Gruppe, die Vorschau, die Speicherorte und die Verfügbarkeit. Unterschiede bei Name, Dateigröße oder Auflösung sagen allein nicht, ob der vollständige Bildinhalt übereinstimmt.
Zum Ausprobieren eignen sich einige eigene Videos und eine umbenannte Kopie. Indexiere beide Speicherorte und prüfe die angezeigten Gruppen und Pfade. Wenn du auch einen neu kodierten Export oder einen kurzen Ausschnitt ausprobierst, beurteile das tatsächliche Ergebnis, statt alle drei als eine Duplikatgruppe vorauszusetzen.
4. Prüfe neue Dateien vor dem Hinzufügen
Wähle das neue Video in der Inhaltssuche aus, bevor du seinen Ordner hinzufügst. Die Suchdatei wird nicht automatisch indexiert. Geprüfte vollständige Übereinstimmungen zeigen dir, wo vorhandene Kopien gespeichert sind.
Um einen Ausschnitt in einer längeren Aufnahme zu finden, fahre mit der Abschnittssuche fort und prüfe den zurückgegebenen Zeitbereich. Ein Abschnittstreffer hilft beim Wiederfinden, rechtfertigt aber nicht das Entfernen eines der vollständigen Videos als Duplikat.
5. Wähle die aufzubewahrenden Versionen
Prüfe Bildqualität sowie benötigte Ton- und Untertitelspuren. Berücksichtige auch Speicherort, Zugriff und die Frage, ob die zweite Kopie eine beabsichtigte Sicherung ist. Ein vollständiger visueller Treffer wählt nicht die beste Version für dich aus.
Du kannst alle Kopien behalten. Das Entfernen ist optional und erfordert deine Auswahl und Bestätigung. Lokale Dateien landen normalerweise im Papierkorb; Netzwerkdateien müssen möglicherweise endgültig gelöscht werden. Lies die Bestätigung und sichere benötigtes Material separat.
6. Wenn eine erwartete Übereinstimmung fehlt
Prüfe zuerst die Abdeckung: Sind die Ordner enthalten, die Laufwerke verbunden und die Indexierung ohne Lesefehler abgeschlossen? Eine nicht indexierte Datei erscheint nicht allein deshalb, weil irgendwo auf deinen Speichermedien eine weitere Kopie liegt.
Starke Zuschnitte, Einblendungen oder Bearbeitungen können die Zuordnung erschweren. Prüfe gemeinsame Ausschnitte mit der Abschnittssuche. Ein fehlender Treffer beweist weder Einzigartigkeit noch Urheberschaft oder freie Wiederverwendbarkeit.